Goldpreis Prognose: Was Experten für 2026 und 2027 erwarten

Die Goldpreis Prognose für 2026 und 2027 hängt vor allem von Zinsen, US-Dollar, Zentralbankkäufen, geopolitischen Risiken und der weltweiten Nachfrage ab. Seriöse Einschätzungen arbeiten deshalb nicht mit einer sicheren Vorhersage, sondern mit Szenarien und Kurskorridoren. Dieser Ratgeber fasst kompakt zusammen, welche Erwartungen Experten nennen, welche Faktoren für steigende Kurse sprechen und wodurch Rücksetzer entstehen können.

Goldpreis Prognose auf einen Blick

  1. Experten erwarten für 2026 überwiegend eine robuste, aber volatile Entwicklung.
  2. Für 2027 werden eher Szenarien als sichere Zielwerte genannt.
  3. Zinsen, US-Dollar, Zentralbankkäufe und geopolitische Risiken bleiben die wichtigsten Treiber.
  4. Ein Gold Kursziel ist immer eine Annahme, keine verlässliche Garantie.
  5. Rücksetzer sind auch bei einem positiven langfristigen Ausblick möglich.
Aktualitätshinweis: Alle Prognosen und Kursziele beziehen sich auf den Stand Juli 2026. Da sich Marktbedingungen schnell ändern können, sind die Angaben als Orientierung zu verstehen und nicht als sichere Vorhersage.

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Goldpreis Prognose 2026

Die Goldpreis Prognose 2026 fällt bei vielen Experten grundsätzlich konstruktiv aus, bleibt aber deutlich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Der World Gold Council arbeitet bewusst mit Szenarien: Bleiben Wachstum, Zinsen und Währungsentwicklung im erwarteten Rahmen, kann sich der Kurs eher seitwärts bewegen. Schwächeres Wachstum, sinkende Realzinsen und anhaltende geopolitische Risiken könnten dagegen weitere Gewinne begünstigen.

Auch mehrere Banken sehen 2026 ein hohes Kursniveau. ING nennt in der aktuellen Prognosetabelle einen Jahresdurchschnitt von 5.190 US-Dollar je Feinunze. J.P. Morgan erwartet im vierten Quartal 2026 einen Durchschnitt von 5.055 US-Dollar. UBS sieht laut Reuters-Bericht über The Economic Times ein zentrales Ziel von 4.800 US-Dollar zum Jahresende 2026 und ein Risikoszenario bis 5.400 US-Dollar. Wichtig bleibt: Diese Kursziele sind keine Garantie, sondern Einschätzungen unter bestimmten Annahmen.

Kurz eingeordnet: Die Prognosen für 2026 sprechen eher für ein erhöhtes Preisniveau als für eine klare Entspannung. Gleichzeitig ist die Spanne zwischen den Erwartungen groß. Genau deshalb sollte nicht mit einer einzelnen Zahl gearbeitet werden, sondern mit einem Experten-Korridor.

H3: Experten-Ausblick 2026 auf einen Blick

QuelleEinordnung für 2026
World Gold CouncilSzenariobasierter Ausblick: Seitwärtsbewegung im Basisszenario, moderate Gewinne bei schwächerem Wachstum und fallenden Zinsen, stärkere Gewinne bei tieferem Abschwung und höheren Risiken. (World Gold Council)
UBS  Rund 5.000 US-Dollar je Feinunze über die ersten drei Quartale 2026, ca. 4.800 US-Dollar zum Jahresende und bis zu 5.400 US-Dollar im Risikoszenario.  (The Economic Times)
ING  5.100 US-Dollar in Q2, 5.300 US-Dollar in Q3 und 5.450 US-Dollar in Q4. Der Jahresdurchschnitt 2026 liegt laut ING bei 5.190 US-Dollar.  (ING THINK)
J.P. MorganBullischer Ausblick für 2026 und 2027. Erwartet werden durchschnittlich 5.055 US-Dollar im vierten Quartal 2026. (JPMorgan)

Wichtigste Einflussfaktoren 2026

  • Zinsen: Sinkende Realzinsen können Gold stützen, weil unverzinste Anlagen weniger Nachteil haben.
  • US-Dollar: Ein schwächerer Dollar macht Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums oft attraktiver.
  • Zentralbanken: Anhaltende Käufe können die Nachfrage strukturell unterstützen.
  • ETF-Zuflüsse: Steigende Investmentnachfrage kann kurzfristig starke Bewegungen auslösen.
  • Geopolitische Risiken: Krisen, Handelskonflikte und politische Unsicherheit stärken häufig die Rolle von Gold als Sicherheitswert.
  • Korrekturen: Auch bei positiver Tendenz sind Rücksetzer möglich, vor allem nach starken Anstiegen.
Hinweis:
Je stärker eine Prognose auf geopolitische Eskalation, Zinssenkungen oder Dollar-Schwäche setzt, desto unsicherer ist sie. Ändern sich diese Faktoren, kann sich auch die Erwartung schnell verändern.

H3: Aktuellen Wert mit der Prognose vergleichen
Prognosen zeigen mögliche Entwicklungen. Für den tatsächlichen Tageswert zählt jedoch immer der aktuelle Kurs. Im Goldrechner lässt sich der heutige Wert anhand von Gewicht und Feingehalt prüfen.

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Goldpreis Prognose 2027

Die Goldpreis Prognose 2027 sollte nüchterner eingeordnet werden als der Ausblick für 2026. Während für 2026 mehrere Banken konkrete Kursziele nennen, sind belastbare Einschätzungen für 2027 deutlich seltener. Deshalb ist für diesen Abschnitt ein Szenario-Ansatz sinnvoller als eine scheinbar genaue Punktprognose.

J.P. Morgan bleibt für 2026 und 2027 grundsätzlich bullisch und erwartet für das vierte Quartal 2027 einen Durchschnitt von rund 5.400 US-Dollar je Feinunze. Für UBS sollte dagegen kein festes 2027-Ziel abgeleitet werden: Aktuelle Finanzmeldungen nennen ein mögliches Ziel von 5.900 US-Dollar bis Ende 2026. Je weiter der Blick in die Zukunft reicht, desto größer wird die Unsicherheit

Experten sagen aktuell

QuelleEinordnung für 2027
UBSUBS wird in aktuellen Meldungen mit einem möglichen Ziel von 5.900 US-Dollar bis Ende 2026 genannt. Für 2027 sollte daraus keine feste Zielmarke abgeleitet werden.
J.P. MorganJ J.P. Morgan bleibt für 2026 und 2027 bullisch und erwartet für Q4 2027 einen Durchschnitt von rund 5.400 US-Dollar je Feinunze.
Redaktionelle EinordnungJe länger der Prognosehorizont, desto stärker hängen die Erwartungen von Zinsen, US-Dollar, Zentralbankkäufen, geopolitischen Risiken und Investmentnachfrage ab.

Mögliche Szenarien für 2027

  • Positives Szenario: Sinkende Realzinsen, schwächerer US-Dollar und anhaltende Zentralbankkäufe stützen den Kurs weiter.
  • Seitwärts-Szenario: Nach starken Anstiegen folgt eine Phase der Konsolidierung auf erhöhtem Niveau.
  • Korrektur-Szenario: Steigende Realzinsen, ein stärkerer Dollar oder sinkende Investmentnachfrage können Rücksetzer auslösen.
  • Risikofaktor: Politische Krisen, Handelskonflikte oder Finanzmarktrisiken können Prognosen schnell verändern.
  • Wichtig: Für 2027 sollte nicht mit einer einzelnen Zahl gearbeitet werden, sondern mit einem Erwartungskorridor.

Warum 2027 schwerer vorherzusagen ist

Eine Goldpreis Vorhersage wird unsicherer, je weiter sie in die Zukunft reicht. Für 2027 können Experten zwar Trends ableiten, aber viele Einflussfaktoren sind heute noch offen.

Das betrifft vor allem:

  • Zinspolitik der US-Notenbank
  • Entwicklung des US-Dollars
  • Inflation und Realzinsen
  • Nachfrage von Zentralbanken
  • ETF-Zuflüsse und Anlegerverhalten
  • geopolitische Krisen und globale Unsicherheit

Gold Kursziel: Warum Experten mit Korridoren statt mit einer festen Zahl arbeiten

Ein Kursziel für Gold sollte nicht als sichere Jahresendzahl verstanden werden. Seriöse Quellen arbeiten mit Annahmen, Szenarien und Bandbreiten. Der World Gold Council nennt für 2026 bewusst keine feste Zielmarke, sondern beschreibt mehrere mögliche Makro-Szenarien. UBS arbeitet mit einem zentralen Zielbereich und einem Risikoszenario, während die LBMA-Prognosen zeigen, wie stark Analystenschätzungen voneinander abweichen können. Genau deshalb ist ein Experten-Korridor für die Goldpreis Prognose sinnvoller als eine einzelne Zahl. Er zeigt, welche Richtung Fachleute erwarten, ohne eine Scheingenauigkeit zu erzeugen.

QuelleEinordnung
World Gold CouncilKein festes Kursziel, sondern Makro-Szenarien für 2026. Je nach Wachstum, Zinsen, US-Dollar und Risikolage reicht die Spanne von Rückgang bis deutlichen Gewinnen.
UBSFrühere Reuters-Berichte nennen rund 5.000 US-Dollar je Feinunze über die ersten drei Quartale 2026, rund 4.800 US-Dollar zum Jahresende und bis zu 5.400 US-Dollar im Risikoszenario. Neuere Meldungen nennen bis zu 5.900 US-Dollar bis Ende 2026.
ING  Die ING-Forecast-Tabelle nennt 4.900 US-Dollar in Q1, 5.100 US-Dollar in Q2, 5.300 US-Dollar in Q3 und 5.450 US-Dollar in Q4. Daraus ergibt sich ein Jahresdurchschnitt 2026 von 5.190 US-Dollar.
LBMA Forecast SurveyDie LBMA zeigt eine breite Streuung der Analystenprognosen. Das stützt die redaktionelle Aussage, dass kein einzelnes Kursziel als sichere Vorhersage dargestellt werden sollte.

Was bedeutet ein Gold Kursziel?

Kurz erklärt:
Ein Kursziel ist eine Einschätzung unter bestimmten Annahmen. Es zeigt, wo Analysten den Kurs bei einem bestimmten Marktumfeld sehen könnten.

Wichtig dabei:

  • Ein Kursziel ist keine Garantie.
  • Unterschiedliche Quellen nutzen unterschiedliche Modelle.
  • Szenarien ändern sich, wenn sich Zinsen, Dollar oder Nachfrage verändern.
  • Je weiter der Zeitraum reicht, desto größer wird die Unsicherheit.
  • Ein Korridor ist seriöser als eine exakte Einzelzahl.

Goldpreis Zukunft: Welche Faktoren die weitere Entwicklung bestimmen

Die Goldpreis Zukunft wird nicht von einem einzelnen Faktor bestimmt. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Zinsen, US-Dollar, Zentralbankkäufen, ETF-Zuflüssen, geopolitischen Risiken und physischer Nachfrage. Besonders wichtig bleiben die Realzinsen: Fallen sie, sinken die Opportunitätskosten für Gold. Gleichzeitig können ein schwächerer Dollar, politische Unsicherheit und starke Zentralbankkäufe die Nachfrage zusätzlich stützen.

Der World Gold Council hebt für 2026 vor allem geopolitische Risiken, Zentralbanknachfrage, ETF-Zuflüsse sowie Barren- und Münzkäufe hervor. Gleichzeitig wirken hohe Preise belastend auf die Schmucknachfrage und können das Recycling-Angebot erhöhen. Genau deshalb sollte die weitere Entwicklung nicht nur als „steigt“ oder „fällt“ beschrieben werden, sondern als Zusammenspiel mehrerer Marktkräfte.

FaktorBedeutung für die Prognose
Zinsen und RealzinsenSinkende Realzinsen können Gold stützen, weil unverzinste Anlagen im Vergleich attraktiver werden. UBS verweist für 2026 ausdrücklich auf niedrigere Realrenditen als unterstützenden Faktor. (Global)
US-DollarEin schwächerer Dollar kann die Nachfrage außerhalb des Dollarraums stärken. Ein stärkerer Dollar kann dagegen bremsend wirken.
ZentralbankkäufeZentralbanken bleiben ein struktureller Nachfragefaktor. Der WGC meldete für Q1 2026 Nettokäufe von rund 244 Tonnen. (World Gold Council)
ETF-ZuflüsseZuflüsse in goldgedeckte ETFs können die Investmentnachfrage kurzfristig verstärken. Der WGC nennt für Q1 2026 ETF-Zuflüsse von 62 Tonnen. (World Gold Council)
GeopolitikKrisen, Konflikte und wirtschaftspolitische Unsicherheit erhöhen häufig die Nachfrage nach sicheren Anlageformen. Der WGC sieht geopolitische Faktoren auch für 2026 und darüber hinaus als zentralen Nachfragetreiber. (World Gold Council)
Schmucknachfrage und RecyclingHohe Preise können Schmuckkäufe dämpfen und Recycling-Angebote erhöhen. Der WGC berichtet für Q1 2026 von deutlich schwächerer Schmucknachfrage. (World Gold Council)

Aktuelle Entwicklung mit dem Tageswert vergleichen

Die Prognose zeigt mögliche Einflussfaktoren. Für die Bewertung von Schmuck, Münzen oder Altgold zählt jedoch immer der aktuelle Tageswert nach Gewicht und Feingehalt.

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Gold Preis Entwicklung: Was im laufenden Jahr bisher auffällt

Die Gold Preis Entwicklung im laufenden Jahr zeigt ein gemischtes Bild: Einerseits erreichte der Kurs im Januar 2026 sehr hohe beziehungsweise historische Preisstände. Andererseits folgte anschließend eine Korrekturphase, die die hohe Schwankungsbreite des Marktes verdeutlicht. Für die Prognose ist deshalb nicht nur der Höchststand relevant, sondern auch die Frage, wie stabil die Nachfrage bleibt.

Der World Gold Council meldete für Q1 2026 eine Gesamtnachfrage inklusive OTC von 1.231 Tonnen. Besonders auffällig waren starke Barren- und Münzkäufe, ETF-Zuflüsse und robuste Zentralbankkäufe. Gleichzeitig stand die Schmucknachfrage unter Druck. Diese Kombination erklärt, warum Experten zwar weiter unterstützende Faktoren sehen, aber zugleich mit Korrekturen und hoher Volatilität rechnen.

Mini-Zeitleiste: Bisher im laufenden Jahr

EntwicklungEinordnung
Sehr hohe Preisstände zu JahresbeginnDer WGC nennt für Januar 2026 ein historisches Hoch von 5.405 US-Dollar je Feinunze.
Spürbare KorrekturphaseNach dem Januar-Hoch folgte laut WGC eine deutliche Korrektur.
Starke Barren- und MünznachfrageDie Nachfrage nach Barren und Münzen lag im ersten Quartal 2026 bei 474 Tonnen und damit 42 Prozent über dem Vorjahreswert.
Robuste ZentralbankkäufeZentralbanken kauften im ersten Quartal 2026 netto rund 244 Tonnen.
Schwächere SchmucknachfrageDie Schmucknachfrage sank mengenmäßig deutlich, während der Wert der Nachfrage durch hohe Preise weiter hoch blieb.
Kurz eingeordnet: Die bisherige Entwicklung spricht für ein weiterhin hohes Interesse an Gold, zeigt aber zugleich eine erhöhte Schwankungsbreite. Für die Prognose sind deshalb Nachfrage, Zinsen, US-Dollar und geopolitische Risiken wichtiger als einzelne Tagesbewegungen.

Steigt der Goldpreis weiter?

Ob der Kurs weiter steigt, hängt vor allem davon ab, ob die unterstützenden Faktoren stärker bleiben als die bremsenden. Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends sprechen vor allem geopolitische Unsicherheit, robuste Zentralbankkäufe und eine hohe Investmentnachfrage. Der World Gold Council meldete für Q1 2026 eine Gesamtnachfrage von 1.231 Tonnen, starke Barren- und Münzkäufe sowie Nettokäufe der Zentralbanken von rund 244 Tonnen.

Gleichzeitig bleibt der Markt anfällig für Rücksetzer. Nach starken Anstiegen können Gewinnmitnahmen, ein stärkerer US-Dollar oder veränderte Zinserwartungen den Kurs belasten. Deshalb sollte die Frage „Steigt der Goldpreis weiter?“ nicht mit einem einfachen Ja beantwortet werden, sondern mit einer Abwägung der wichtigsten Einflussfaktoren.

FrageKompakte Einordnung
Was weiter steigende Kurse stütztGeopolitische Unsicherheit, Zentralbankkäufe, ETF-Zuflüsse, hohe Investmentnachfrage und mögliche Zinssenkungen können den Kurs weiter unterstützen. Der World Gold Council nennt geopolitische Risiken, Investmentnachfrage und Zentralbanknachfrage als wichtige Stützfaktoren für 2026.
Was Rücksetzer auslösen kannEin stärkerer US-Dollar, steigende Realzinsen, Gewinnmitnahmen nach starken Anstiegen, schwächere ETF-Nachfrage oder ein höheres Recycling-Angebot können Korrekturen begünstigen. Der WGC beschreibt für Q1 2026 bereits eine deutliche Korrektur nach einem sehr hohen Januar-Nivea.
Warum Experten vorsichtig formulierenPrognosen hängen von vielen beweglichen Faktoren ab. Zinsen, Inflation, Währungen, Nachfrage und politische Risiken können sich schnell verändern. Deshalb sind Szenarien seriöser als eindeutige Aussagen wie „Gold steigt sicher weiter“.

Was spricht für weiter steigende Kurse?

  • anhaltende geopolitische Unsicherheit
  • starke Nachfrage nach Barren und Münzen
  • robuste Zentralbankkäufe
  • mögliche Zinssenkungen oder sinkende Realzinsen
  • ETF-Zuflüsse und hohe Investmentnachfrage
  • Absicherungsbedarf bei Inflation, Währungsrisiken und Krisen

Was kann Rücksetzer auslösen?

  • stärkerer US-Dollar
  • steigende Realzinsen
  • Gewinnmitnahmen nach starken Kursanstiegen
  • schwächere ETF-Zuflüsse
  • höhere Recycling-Angebote bei hohen Preisen
  • schwächere Schmucknachfrage
  • Entspannung bei geopolitischen Risiken

Warum Prognosen auseinandergehen

Gold-Prognosen unterscheiden sich, weil Analysten verschiedene Annahmen zu Zinsen, US-Dollar, geopolitischen Risiken, ETF-Flows, Zentralbankkäufen und Konjunktur treffen. Je weiter der Prognosehorizont reicht, desto größer wird die Bandbreite. Genau deshalb ist ein Experten-Korridor seriöser als eine einzelne Zielmarke. Die Szenario-Logik des World Gold Council und die breite Streuung im LBMA Forecast Survey stützen diese Einordnung.

Tageswert statt Prognose prüfen

Ob der Kurs weiter steigt, lässt sich nicht sicher vorhersagen. Für die konkrete Bewertung von Schmuck, Münzen oder Altgold ist deshalb immer der aktuelle Tageswert entscheidend.

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Beitragsbild: Goldprognose: #2044061286 Chantip

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Häufige Fragen (FAQ)

Eine Goldpreis Prognose ist seriös, wenn sie transparent mit Annahmen, Quellen und Unsicherheiten arbeitet. Verlässliche Einschätzungen nennen keine sichere Zukunftszahl, sondern erklären Szenarien, Einflussfaktoren und mögliche Korridore. Je weiter der Zeitraum reicht, desto unsicherer wird die Vorhersage.
Für 2026 erwarten viele Experten ein weiterhin hohes Kursniveau, jedoch mit möglichen Schwankungen. Unterstützend wirken vor allem Zentralbankkäufe, geopolitische Risiken, mögliche Zinssenkungen und eine starke Investmentnachfrage. Gleichzeitig können Korrekturen auftreten, wenn der US-Dollar stärker wird oder Realzinsen steigen.
Für 2027 sind konkrete Prognosen weniger belastbar als für 2026. Einige Analysten bleiben grund-sätzlich positiv, arbeiten aber mit größeren Bandbreiten. Deshalb sollte die Goldpreis Prognose 2027 eher als Szenario verstanden werden, nicht als feste Jahresendzahl.
Analysten nennen unterschiedliche Gold-Kursziele, abhängig von Quelle, Zeitraum und Marktan-nahmen. Seriöser ist deshalb ein Kurskorridor statt einer einzelnen Zahl. Je nach Szenario können Zinsen, US-Dollar, Zentralbankkäufe und geopolitische Risiken die Entwicklung deutlich verändern.
Die weitere Entwicklung wird vor allem durch Realzinsen, US-Dollar, Zentralbankkäufe, ETF-Zuflüsse, geopolitische Risiken und die physische Nachfrage beeinflusst. Auch Schmucknachfrage und Recycling-Angebote spielen eine Rolle, besonders wenn das Preisniveau bereits sehr hoch ist.
Ob der Goldpreis weiter steigt, hängt vom Zusammenspiel der wichtigsten Marktfaktoren ab. Sinkende Realzinsen, geopolitische Unsicherheit und starke Zentralbankkäufe können stützen. Ein stärkerer US-Dollar, Gewinnmitnahmen oder nachlassende Investmentnachfrage können dagegen Rücksetzer auslösen.
Ja, auch bei einem positiven langfristigen Ausblick kann der Goldpreis wieder fallen. Rückgänge ent-stehen häufig durch steigende Realzinsen, einen stärkeren US-Dollar, Gewinnmitnahmen oder sinkende Nachfrage. Eine Prognose sollte deshalb immer Chancen und Risiken gemeinsam betrachten.
Den aktuellen Kurs in Euro pro Gramm sollte die bestehende Kursseite oder der Goldrechner abbil-den. Dort lässt sich der Tageswert anhand von Feingehalt und Gewicht besser einordnen. Die Prognose-Seite erklärt dagegen vor allem die mögliche zukünftige Entwicklung.
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