Was ist Weißgold? – Zusammensetzung, Wert & Unterschied zu Platin und Gelbgold

Weißgold ist eine helle Goldlegierung, die vor allem für Ringe, Ketten, Ohrringe und andere Schmuckstücke verwendet wird. Doch was ist Weißgold genau, woraus besteht es und warum wirkt es silberfarben, obwohl Gold von Natur aus gelb ist? Hier findest du die wichtigsten Fakten zu Weißgold Zusammensetzung, Weißgold Legierung, Rhodinierung, Wert sowie den Unterschieden zu Platin, Gelbgold und Roségold kompakt erklärt.

Quick Facts: Weißgold auf einen Blick
Weißgold ist eine Goldlegierung aus Feingold und hellen Metallen wie Palladium, Silber oder Zink.
Natürlich vorkommend: Weißgold kommt nicht in der Natur vor – es wird industriell durch Legieren hergestellt.
Farbe: Heller, silbriger Ton. Der typische Glanz entsteht häufig durch eine Rhodinierung.
Gängige Legierungen: 375er Weißgold, 585 Weißgold und 750er beziehungsweise 18k Weißgold.
Goldwert: Bei gleichem Feingehalt ist Weißgold grundsätzlich so viel wert wie Gelbgold oder Roségold.
Abgrenzung: Weißgold ist eine Goldlegierung, Platin ist ein eigenes Edelmetall.  

Woraus besteht Weißgold? Zusammensetzung und Legierung

Weißgold entsteht nicht in der Natur. Es handelt sich um eine Goldlegierung, bei der Feingold mit hellen Metallen verschmolzen wird. Reines Gold, auch 999er Feingold genannt, ist für Schmuck zu weich und von Natur aus gelb. Erst durch die Weißgold Legierung wird der Farbton heller und das Material stabiler.

Typische Bestandteile von Weißgold

  • Feingold: Hauptbestandteil der Legierung. Der Feingoldanteil bestimmt, ob es sich zum Beispiel um 375er, 585er oder 750er Weißgold handelt.
  • Palladium: Hochwertiges Weißmetall, das Weißgold aufhellt und häufig in modernen Legierungen verwendet wird.
  • Silber: Helles Legierungsmetall, das den Farbton beeinflusst, aber leicht anlaufen kann.
  • Zink: Wird eingesetzt, um bestimmte Verarbeitungseigenschaften der Legierung zu verbessern.
  • Nickel: Früher häufig verwendet, heute wegen möglicher Allergien bei Schmuck deutlich seltener.
  • Kupfer oder Mangan: Können je nach Rezeptur in geringen Anteilen vorkommen und die Härte oder Farbe beeinflussen.
Hinweis zur Farbe: Ohne Rhodinierung ist Weißgold meist nicht rein weiß, sondern eher grau, gelblich oder leicht matt. Die Rhodinierung sorgt für den hellen, silbrigen Glanz, der bei vielen Weißgold Schmuckstücken typisch ist.

Weißgold Legierungen im Überblick

LegierungFeingehaltStempelGoldanteilTypische Verwendung
375er Weißgold375 ‰37537,5 %einfachere Schmuckstücke
585 Weißgold585 ‰58558,5 %sehr häufige Schmucklegierung
750er Weißgold750 ‰750 oder Au75075,0 %hochwertiger Schmuck
900er Weißgold900 ‰90090,0 %selten, relativ weich
Tipp Weißgold erkennen: Der Stempel befindet sich meist auf der Innenseite eines Rings, am Verschluss einer Kette oder an einer unauffälligen Stelle des Schmuckstücks. Bei 18k Weißgold lautet der Stempel in der Regel 750 oder Au750.

Was bedeutet 585 Weißgold?

585 Weißgold bedeutet: Von 1.000 Teilen bestehen 585 Teile aus reinem Gold. Der Feingoldanteil liegt also bei 58,5 %. Die übrigen 41,5 % bestehen aus Legierungsmetallen wie Palladium, Silber, Zink oder anderen Weißmetallen.

Wie wird Weißgold hergestellt?

Für die Herstellung von Weißgold wird Feingold mit hellen Legierungsmetallen im Schmelzofen verbunden. Danach wird das Material weiterverarbeitet, gegossen, gewalzt oder geschmiedet und in Schmuckform gebracht. Viele Weißgold Schmuckstücke erhalten abschließend eine Rhodinierung, damit die Oberfläche heller, glänzender und gleichmäßiger wirkt.

Weißgold Rhodinierung – Warum wird Weißgold beschichtet?

Die Weißgold Rhodinierung ist eine dünne Oberflächenbeschichtung mit Rhodium. Rhodium gehört zur Platingruppe und ist sehr hart, hell und widerstandsfähig. Bei Weißgold Schmuck sorgt die Rhodiumschicht für den typischen silbrig weißen Glanz und schützt die Oberfläche zusätzlich vor Abrieb und Verfärbungen.

Warum wird Weißgold rhodiniert?

  • Heller Glanz: Rhodium macht die Oberfläche deutlich weißer, kühler und glänzender.
  • Gleichmäßige Farbe: Die Beschichtung überdeckt den leicht grauen oder gelblichen Grundton vieler Weißgold Legierungen.
  • Schutzschicht: Rhodium ist hart, korrosionsbeständig und widerstandsfähig gegenüber vielen äußeren Einflüssen.
  • Angenehme Oberfläche: Die Rhodinierung kann die Oberfläche glatter und hochwertiger wirken lassen.
  • Allergieschutz: Bei älteren nickelhaltigen Legierungen reduziert die Schicht den direkten Hautkontakt mit Nickel.

Wie läuft eine Rhodinierung ab?

Schritt 1: Das Schmuckstück wird gründlich gereinigt, meist im Ultraschallbad.

Schritt 2: Die Oberfläche wird vorbereitet, damit die Beschichtung gleichmäßig haften kann.

Schritt 3: Im galvanischen Bad wird eine sehr dünne Rhodiumschicht aufgetragen.

Schritt 4: Danach wird das Schmuckstück geprüft, gespült und bei Bedarf poliert.

Hinweis zur Haltbarkeit: Eine Rhodinierung hält nicht dauerhaft. Je nach Trageverhalten, Schmuckstück und Belastung kann sich die Rhodiumschicht nach einigen Jahren sichtbar abnutzen. Besonders Ringe sind stärker betroffen als Ketten oder Ohrringe, da sie häufiger Reibung ausgesetzt sind.

Woran erkennt man, dass Weißgold neu rhodiniert werden sollte?

Weißgold sollte neu rhodiniert werden, wenn der Schmuck seinen hellen Glanz verliert und gelblicher, grauer oder matter wirkt. Das ist kein Materialfehler, sondern normaler Verschleiß der Rhodiumschicht.

Pflege-Tipp für rhodiniertes Weißgold: Aggressive Reinigungsmittel, alkoholhaltige Pflegeprodukte wie Hand-Desinfektionsmittel oder Parfüm und raue Oberflächen beschleunigen den Abrieb der Rhodiumschicht. Weißgold-Schmuck immer separat aufbewahren und mit mildem Spülmittel + weicher Zahnbürste reinigen.

Was ist Weißgold wert? Ist Weißgold teurer als Gelbgold?

Der Wert von Weißgold richtet sich vor allem nach dem Feingoldanteil und dem Gewicht. Bei gleicher Legierung ist Weißgold grundsätzlich genauso viel wert wie Gelbgold oder Roségold. Der Unterschied liegt nicht im Goldwert, sondern in den beigemischten Metallen und oft in der zusätzlichen Rhodinierung.

Goldwert nach Feingehalt
Der tatsächliche Ankaufspreis richtet sich nach dem aktuellen Goldkurs. Für genaue Tagespreise Goldrechner verwenden.

Weißgold Wert kurz erklärt:

  • Entscheidend ist der Stempel: 375, 585 oder 750 zeigen den Feingoldanteil an.
  • 585 Weißgold enthält 58,5 % Gold: Der restliche Anteil besteht aus Legierungsmetallen wie Palladium, Silber oder Zink.
  • Die Farbe erhöht den Goldwert nicht: Weißgold ist nicht automatisch wertvoller, nur weil es heller wirkt.
  • Rhodinierung zählt nicht zum Goldwert: Die Beschichtung verbessert die Optik, verändert aber den Feingoldanteil nicht.
  • Beim Ankauf zählt der Materialwert: Maßgeblich sind Feingehalt, Gewicht und aktueller Goldkurs.

Goldwert nach Feingehalt

LegierungGoldanteilEinordnungHinweis
375er Weißgold37,5 %niedriger Goldanteilhäufig bei preisgünstigerem Schmuck
585 Weißgold58,5 %mittlerer Goldanteilsehr verbreitete Schmucklegierung
750er Weißgold75,0 %hoher Goldanteilentspricht 18 Karat
585er Gelbgold58,5 %gleicher Goldanteilgleicher Materialwert wie 585 Weißgold
585er Roségold58,5 %gleicher Goldanteilgleicher Materialwert wie 585 Weißgold

Ist Weißgold teurer als Gelbgold?

Der reine Materialwert ist bei gleichem Feingehalt identisch. 585 Weißgold und 585 Gelbgold enthalten jeweils 58,5 % Feingold. Im Verkauf kann Weißgold Schmuck teurer sein, weil Herstellung, Legierung oder Rhodinierung zusätzliche Kosten verursachen können.

Ist Weißgold teurer als Gold?

Nein, wenn mit „Gold“ Feingold gemeint ist. Feingold mit 999er Stempel enthält 99,9 % reines Gold. Weißgold ist dagegen eine Legierung und enthält je nach Stempel nur einen bestimmten Goldanteil, zum Beispiel 37,5 %, 58,5 % oder 75 %.

Tipp zum Weißgold Ankauf: Beim Goldankauf wird Weißgold in der Regel genauso bewertet wie Gelbgold oder Roségold. Entscheidend sind Stempel, Feingehalt, Gewicht und Tagesgoldkurs. Farbe, Rhodinierung oder Schmuckdesign spielen für den reinen Goldwert meist keine Rolle.

Weißgold oder Platin? – Die wichtigsten Unterschiede

Weißgold und Platin sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, sind aber unterschiedliche Materialien. Weißgold ist eine Goldlegierung, Platin ist ein eigenständiges Edelmetall. Die wichtigsten Unterschiede liegen bei Zusammensetzung, Farbe, Gewicht, Pflege und Wert.

Weißgold vs. Platin im Überblick

MerkmalWeißgoldPlatin
MaterialGoldlegierungeigenes Edelmetall
Feingehalthäufig 375, 585 oder 750meist 950 Platin
Farbehellgrau bis leicht gelblichnatürlich weißgrau
Heller Glanzmeist durch Rhodinierungdurch Eigenfarbe
FarbechtheitRhodiumschicht kann sich abnutzendauerhaft farbstabil
Gewichtleichterdeutlich schwerer
Härtegefühlabhängig von Legierungrobust, aber nicht kratzfrei
PflegeRhodinierung kann nötig seinkeine Rhodinierung nötig
Hautverträglichkeitabhängig von Legierungmeist sehr gut verträglich
Materialwertabhängig vom Goldanteilabhängig vom Platingehalt und Kurs

Wie unterscheidet man Weißgold von Platin?

Am zuverlässigsten lässt sich Weißgold von Platin über den Stempel unterscheiden. Weißgold trägt häufig Punzen wie 375, 585, 750 oder Au750. Platin ist oft mit Pt950, 950Pt, PLAT oder Platin gestempelt.

Ohne Stempel ist die Unterscheidung schwieriger: Rhodiniertes Weißgold wirkt oft sehr hell und kühl silbrig. Platin hat eher einen natürlichen, etwas matteren Weißgrau-Ton.

Ist Platin wertvoller als Weißgold?

Platin Schmuck ist häufig teurer als Weißgold Schmuck. Das liegt nicht nur am Materialpreis, sondern auch am hohen Feingehalt, der höheren Dichte und dem größeren Materialeinsatz. Ein Platinring wiegt bei gleicher Größe meist mehr als ein Ring aus Weißgold.

Tipp: Weißgold ist eine gute Wahl, wenn ein heller Goldschmuck-Look gewünscht ist. Platin eignet sich besonders für Schmuckstücke, die dauerhaft farbstabil bleiben sollen und keine regelmäßige Rhodinierung benötigen.

Unterschied Weißgold, Gelbgold und Roségold

Was ist Gelbgold?

Gelbgold ist eine Goldlegierung, die dem natürlichen Gelbton von Feingold optisch am nächsten kommt. Für Schmuck wird reines Gold mit Metallen wie Silber und Kupfer gemischt, damit es härter und tragbarer wird.

  • Typische Zusammensetzung: Gold, Silber und Kupfer.
  • Farbe: Warmes Gelb, je nach Legierung heller oder intensiver.
  • Rhodinierung: Nicht nötig, die Farbe entsteht durch die Legierung selbst.
  • Pflege: Vergleichsweise pflegeleicht, da keine weiße Beschichtung erneuert werden muss.
  • Materialwert: Bei gleichem Feingehalt genauso hoch wie bei Weißgold oder Roségold.

Was ist Roségold?

Roségold ist eine Goldlegierung mit erhöhtem Kupferanteil. Das Kupfer sorgt für den roséfarbenen bis rötlichen Ton. Je höher der Kupferanteil innerhalb der Legierung ist, desto wärmer und rötlicher wirkt das Schmuckstück.

  • Typische Zusammensetzung: Gold, Kupfer und meist etwas Silber.
  • Farbe: Rosa, roségoldfarben oder rötlich warm.
  • Rhodinierung: Nicht nötig, die Farbe entsteht direkt durch die Legierung.
  • Pflege: Meist pflegeleicht, da keine Rhodiumschicht vorhanden ist.
  • Materialwert: Bei gleichem Feingehalt identisch mit Weißgold oder Gelbgold.

Weißgold vs. Gelbgold vs. Roségold im Überblick

MerkmalWeißgoldGelbgoldRoségold
GrundmaterialGold + helle MetalleGold + Silber + KupferGold + mehr Kupfer
Farbehellgrau bis silbrig weißwarmes Gelbrosa bis rötlich
Typische Legierungen375, 585, 750375, 585, 750375, 585, 750
Rhodinierunghäufig janeinnein
Pflegeaufwandmittelgeringgering
Materialwert bei 585gleichgleichgleich
FarbechtheitRhodium kann sich abnutzendauerhaftdauerhaft
Wirkungkühl, modern, neutralklassisch, warmweich, warm, romantisch
Optik für Steinesehr gut geeignetwirkt wärmerwirkt weicher

Ist Weißgold oder Gelbgold besser?

Weißgold oder Gelbgold ist vor allem eine Frage von Optik, Pflege und persönlichem Stil. Weißgold wirkt kühler und moderner, muss aber je nach Schmuckstück nach einigen Jahren neu rhodiniert werden. Gelbgold wirkt klassischer und wärmer und benötigt keine Rhodiumbeschichtung.

Ist Weißgold oder Roségold wertvoller?

Bei gleichem Feingehalt ist Weißgold nicht wertvoller als Roségold. 585 Weißgold, 585 Gelbgold und 585 Roségold enthalten jeweils 58,5 % Feingold. Der reine Materialwert ist deshalb gleich, wenn Gewicht und Goldkurs identisch sind.

Tipp zur Auswahl: Weißgold passt besonders gut zu Diamanten, Zirkonia und hellen Edelsteinen, weil der kühle Farbton die Steine neutral wirken lässt. Gelbgold betont warme Farben, Roségold wirkt weicher und harmoniert gut mit zarten oder rötlichen Farbnuancen.

Wie erkennt man Weißgold? Stempel, Farbe und Tests

Weißgold lässt sich am sichersten über Stempel, Farbe und eine Materialprüfung erkennen. Der Stempel zeigt den Feingoldanteil, die helle Farbe weist auf eine Weißgold Legierung oder eine Rhodinierung hin. Ohne Punze ist eine sichere Bestimmung oft nur durch einen Juwelier, Goldschmied oder Goldankäufer möglich.

Schritt für Schritt: Weißgold erkennen

  • Stempel prüfen
    Typische Punzen sind 375, 585, 750 oder Au750. Sie zeigen den Goldanteil, aber nicht allein die Goldfarbe.
  • Farbe beurteilen
    Rhodiniertes Weißgold wirkt hell, kühl und silbrig. Abgenutztes Weißgold kann gräulich, matt oder leicht gelblich erscheinen.
  • Gewicht vergleichen
    Weißgold ist meist schwerer als Silber, aber leichter als Platin. Das Gewicht allein reicht jedoch nicht für eine sichere Bestimmung.
  • Abnutzung ansehen
    Bei älterem Weißgold kann an Kanten, Ringunterseiten oder stark beanspruchten Stellen ein gelblicher Grundton sichtbar werden.
  • Fachprüfung nutzen
    Ein Säuretest oder eine Röntgenfluoreszenzanalyse, kurz XRF, kann Feingehalt und Legierungsbestandteile genauer bestimmen.

Hinweis zur Verwechslung

Weißgold kann leicht mit Silber, Platin, Edelstahl oder rhodiniertem Modeschmuck verwechselt werden. Silber trägt häufig Stempel wie 925, 800 oder Ag. Platin ist oft mit Pt950, 950Pt, Pt850 oder PLAT gekennzeichnet.

Hat Weißgold eine Nummer?

Ja. Weißgold trägt wie andere Goldlegierungen meist eine Punze. Die Zahl gibt den Feingoldanteil in Promille an.

StempelBedeutungGoldanteil
375375er Weißgold37,5 % Gold
585585 Weißgold58,5 % Gold
750750er Weißgold75,0 % Gold
Au75018k Weißgold75,0 % Gold
Hinweis: Ein silberfarbenes Schmuckstück mit Stempel 585 oder 750 kann Weißgold sein, muss es aber nicht zwingend sein. Für eine verlässliche Bewertung zählt die Kombination aus Punze, Farbe, Gewicht und professioneller Materialprüfung.

Beitragsbild: #2048589550 TheoTheWizard

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Häufige Fragen (FAQ)

Weißgold ist eine Goldlegierung aus Feingold und hellen Metallen wie Palladium, Silber oder Zink. Es kommt nicht natürlich vor, sondern wird gezielt für Schmuck hergestellt.

Weißgold besteht aus Feingold und hellen Legierungsmetallen. Bei 585 Weißgold liegt der Goldanteil bei 58,5 %, die übrigen 41,5 % bestehen aus Metallen wie Palladium, Silber, Zink oder früher auch Nickel.

Weißgold entsteht, indem Feingold mit hellen Metallen verschmolzen wird. Viele Schmuckstücke werden anschließend rhodiniert, damit die Oberfläche heller, silbriger und glänzender wirkt.

Bei gleichem Feingehalt ist Weißgold nicht mehr wert als Gelbgold. 585 Weißgold und 585 Gelbgold enthalten jeweils 58,5 % Feingold. Beim Kauf kann Weißgold durch Legierung und Rhodinierung teurer sein.

Rhodiniertes Weißgold wirkt hell, kühl und silbrig glänzend. Ohne Rhodinierung kann Weißgold eher grau, matt oder leicht gelblich erscheinen.

Platin ist farbstabil, schwerer und benötigt keine Rhodinierung. Weißgold ist meist günstiger, leichter und optisch ähnlich, muss aber je nach Abnutzung nach einigen Jahren neu rhodiniert werden.

Weißgold erkennt man an der Kombination aus Stempel, heller Farbe und Materialprüfung. Typische Goldstempel sind 375, 585 oder 750. Diese Zahlen zeigen den Goldanteil, beweisen allein aber nicht die Farbe Weißgold.

18k Weißgold entspricht 750er Weißgold. Das bedeutet: 75 % des Materials bestehen aus Feingold, die restlichen 25 % aus Legierungsmetallen.

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